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Der Gotthardtunnel umfasst insgesamt eine Strecke von 57 Eisenbahnkilometern. 2002 wurde mit den Arbeiten begonnen. Die Planung sieht vor, dass der Tunnelvortrieb 2011 beendet sein wird. Der anschließende Ausbau der Röhren mit Schienen, Notvorrichtungen etc. wird weitere 4 bis 5 Jahre in Anspruch nehmen. Derzeit geht man davon aus, dass der erste Zug Ende 2016 den Gotthard wird unterqueren können. Das Konsortium Nordportal des neuen Gotthard-Eisenbahntunnels hat sich für CORSA entschieden.

Die AGN Murer Strabag entschied sich für ein Zentralsystem zur elektronischen Erfassung aller Daten und Informationen. Das System sollte zuverlässig und benutzerfreundlich sein und zudem die Möglichkeit bieten, viele unterschiedliche Arten von Daten zu speichern. Darüber hinaus musste das System den Normen der GDPdU entsprechen. Die Wahl fiel auf CORSA.

Damit in der CORSA-Umgebung gesucht werden kann, entschied sich die Projektorganisation für eine Webschnittstelle. Diese bietet deutliche Vorteile. Einerseits kann die sehr einfache Schnittstelle von vielen unterschiedlichen Benutzern verwendet werden, andererseits ist sie einfach zu implementieren, weil CORSA\ nicht an jedem PC installiert werden muss, sondern der Zugriff über das Internet erfolgt.

Obwohl das Konsortium CORSA bereits in einem frühen Stadium einführte, entstand ein gewisser Nachholbedarf. Aus diesem Grund ist ein Backlog gescannt worden, so dass jetzt alle Daten ab Projektbeginn im System gespeichert sind.

Da aber alle Daten auch digital in CORSA gespeichert vorliegen, verfügt die AGN Murer Strabag über eine einzigartige, gesicherte Wissensdatenbank, in der sich schnell alles Gesuchte finden lässt.
Wenn am Ende der Bauarbeiten die einzelnen Partner wieder ihre eigenen Arbeiten aufnehmen, wird auch das auf Papier vorliegende Dokumentationsmaterial wieder voneinander getrennt, und viele Vorgänge würden nur noch schwer zurückzuverfolgen sein.

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