Der Entscheidungsprozess für ein neues Rechnungserfassungssystem nahm zwei bis drei Monate in Anspruch. Drei Anbieter waren in der engeren Auswahl. Für CORSA entschied man sich zum einen wegen der weitreichenden Integrationsmöglichkeiten mit dem I/2 ERP-System von Polynorm und zum anderen wegen der Verknüpfungsmöglichkeit mit DocumentProfiler, die die Konvertierung historischer Daten ermöglicht.
Die ASCII-Datei, die vom ERP-System angelegt wird, bildet die Grundlage für die Daten, die von einem externen Servicebüro verarbeitet werden. Deshalb wird die gleiche Datei intern mit dem DocumentProfiler, einem von StratOz entwickelten Hilfsmittel, bearbeitet. Mit Hilfe des DocumentProfiler werden die Daten in PDF-Dateien eingelesen, interpretiert und in CORSA erfasst.
Max Bürgi, Informatikleiter beim Otto Fischer AG, erläutert: „Für uns war einer der wichtigsten Gründe für die Umstellung auf CORSA, dass CORSA über eine Indizierung in einer offenen Datenbank verfügt. CORSA ist ein modernes System, das ausgezeichnet in einer offenen, heterogenen Umgebung läuft. War zum Beispiel früher die Verwendung von Auswahlmöglichkeiten nicht möglich, bereitet dies unter CORSA keine Probleme. So können beispielsweise alle Rechnungen, die 10 Jahre und älter sind, ausgewählt werden.“
Für das Lager nutzt die Otto Fischer AG das Warehouse-Managementsystem I/2 des Lieferanten Polynorm. Dieses System wurde in Progress entwickelt.
Im Großen und Ganzen verlief bei der Otto Fischer AG der Umstieg auf CORSA ziemlich effizient. Im Ergebnis steht dem Unternehmen jetzt nicht nur ein viel zuverlässigeres System zur Erfassung der Rechnungsinformationen zur Verfügung, sondern der gesamte Prozess verläuft auch noch wesentlich einfacher.
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